Interview 2.0 mit Claudia Renner und ca. 25 kg weniger

Claudia Renner hat – wie auch ich – mit veganer Ernährung erfolgreich abgenommen und da ich ja vor allem bei diesem Thema super neugierig bin, habe ich ihr dazu ein paar Fragen gestellt. An dieser Stelle möchte ich noch kurz erwähnen, dass ich Claudia vor circa 3 Jahren schon einmal interviewt habe – dabei ging es mehr um sie selbst, als um ihren Abnehm – Erfolg. Reinschauen lohnt sich jedoch alle Mal! <3 » Hier geht es zum Interview von 2014

… und jetzt 10 spannende Abnehm – Fragen an die liebe Claudi! 🙂

Claudia Renner – Copyright Mathias Leidgschwendner

1. Claudia, was war Dein Grund zum Abnehmen?
Mein Ayurveda Arzt. Der erste Mensch der mir direkt ins Gesicht gesagt hat, dass ich übergewichtig bin.

2. Wie viele Kilos hast du abgenommen und vor allem: In welchem Zeitraum etwa?
Es sind ca. 25 wenn ich von meinem (geschätzten) Höchstgewicht im Herbst 2014 ausgehe. Abgenommen habe ich ab Sommer 2016 über 11 Monate hinweg ca. 20 Kilo.

3. Was kam so auf deinen Teller, bevor du abgenommen hast?
Beginnend im Frühjahr 2014 leider viel verarbeitete Lebensmittel, Schokolade und Chips am Abend. Tagsüber habe ich immer vollwertig reinpflanzlich gegessen – aber „ganz einfach“ zu viel.

4. Verrätst du uns, was heute so auf deinem Ernährungsplan steht?
Ich esse drei Mahlzeiten am Tag. Morgens Brei oder Hirse, mittags die Hauptmahlzeit und abends sehr wenig in Form von Suppe oder beispielsweise Spinat. Für Details folgt man mir am besten auf Instagram.

5. Wie hast du es geschafft, während dem Abnehmen motiviert und am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben? – Ich weiß ja selbst, wie schwierig es ist, wenn man abnehmen möchte und es nicht von heute auf morgen klappt.
Immer wieder habe ich mir den gesundheitlichen Aspekt des Abnehmens in den Vordergrund gestellt. Dazu kam, dass es mir wirklich besser geht wenn ich so esse wie in der vorhergehenden Antwort beschrieben. Ich habe also schnell gelernt, dass meine neue Art zu essen und zu leben mit Wohlfühlen in Verbindung gebracht werden kann. Das ist auch jetzt noch meine Motivation. Außerdem habe ich von Januar bis Mai diesen Jahres eine Ausbildung zur veganen Ernährungsberaterin gemacht. Irgendwann machte es noch einen weiteren Klick und mir ist seitdem bewusst, dass ich tatsächlich ein Vorbild sein will. Dieses Jahr stehen zu meiner großen Freude noch einige Vorträge von mir an. Mir ist es mittlerweile wichtig auch aufgrund meines Aussehens zu zeigen, dass „meine“ Kombination von „Ernährung und Yoga“ ganzheitlich und dauerhaft wirkt.


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6. Hast Du während dem Abnehmen das Gefühl gehabt, du müsstest auf etwas verzichten oder du würdest dir etwas verbieten?
Oh das ist eine schwierige Frage. Die ersten drei Wochen waren wirklich anstrengend und sehr mühsam. Mir wurde bewusst wie viel sich in meinem Kopf tatsächlich um das Thema Essen dreht. Und freilich waren da massenhaft Gelüste.Danach ging es dann. Verzicht oder Verbot – so weit kam es nie. Ich hatte zwischendurch immer mal Tage wo ich mir bestimmte Mahlzeiten gegönnt habe. Der große Unterschied zu „vor Sommer 2016“ liegt daran, dass ich das „mal“ (kleines Wort – große Wirkung) gemacht habe und nicht täglich.

7. Wie hast du das auswärts Essen gemeistert? – Ich meine, hast du dann z. B. mittags weniger gegessen, damit du dir abends was gönnen kannst oder hast du konsequent abnehm-tauglich gegessen?
In der ersten Zeit hab ich das ganz einfach so gelöst, dass ich meine Freunde zu mir nach Hause eingeladen habe. Später dann umgedreht. Also mittags Suppe, abends Restaurant. Oder (wenn es ich vegane Restaurants besucht habe) dort einfach eine Suppe bestellt. Das Wort einfach habe ich bewusst eingefügt. Denn es ist tatsächlich einfach. Aber es war ein langer Weg dahin.

8. Wie wichtig findest du „Bewegung“ beim Abnehmen und wie – oder womit – hast du Bewegung in deinen Alltag gebracht?
Ich mache seit Herbst 2015 eine Ausbildung zur Yogalehrerin und bin Mitglied im BDY (Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland e.V.). Im Zuge der Ausbildung nehme ich regelmäßig Einzelunterricht. In diesen Stunden wird eine s.g. „Praxis“ zusammengestellt. Bedeutet, das ich Körperübungen aus dem Yoga von meiner Lehrerin erhalte die zu meiner aktuellen Situation passen. Sei es psychisch oder physisch. Mit dem Abnehmen kam automatisch immer mehr Lust auf Bewegung in mein Leben. Rad fahren, Treppe steigen, Tanzen – das alles wurde leichter.

9. Welche/n Tipp/s kannst du jedem, der abnehmen möchte, mit auf den Weg geben?
Lies das Buch „Fettlogik überwinden“ – es hat mir die Augen geöffnet!
Umgib dich mit Menschen die dich und dein Vorhaben bedingungslos unterstützen!
Finde deinen Weg!

10. Magst Du uns noch eines deiner Lieblings-Rezepte zum Abnehmen verraten? 🙂
Da verweise ich gerne auf diese drei Blogeinträge:
Frühstück, Mittagessen, Abendessen.

Vielen Dank nochmal, liebe Claudia, dass Du dir die Zeit für meine Fragen genommen hast! ♥
DANKE DIR, liebe Katharina, für deine Arbeit und die spannenden Fragen <3


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