Vegan abnehmen in der Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit fällt es vielen Menschen schwer, beim vegan abnehmen am Ball zu bleiben. Ich selbst war natürlich auch mal so. Ich habe mir dann jedes Mal im Dezember wirklich selbst Freifahrtscheine erteilt und mir gedacht „Och, das Jahr ist bald zu Ende und ab dem 01.01. mache ich doch sowieso einen Neustart! Warum dann jetzt auf all die weihnachtlichen Leckereien verzichten?!“. Kennst Du das auch? In meinem Freundeskreis ist das absolut so!

Vegan abnehmen in der Weihnachtszeit – Tipps

Wie bereits gesagt, habe ich auch meist in der Weihnachtszeit nochmal das ein oder andere Kilo zugelegt, als ich mich noch nicht so bewusst ernährt habe. Gerade in der Phase meiner Essstörung fiel es mir schwer, an Weihnachten komplett auf Süßigkeiten zu verzichten. Dabei muss man gar nicht verzichten, wie ich heute weiß. Die Menge macht bekanntlich das Gift und so ist es ganz einfach auch.

Meine Tipps, wie vegan abnehmen auch am Jahresende noch wunderbar klappt, verrate ich Dir jetzt:

Vegan abnehmen Tipp #1: Beim Plätzchen backen nur maximal 3 Sorten ausswählen

Es klingt witzig irgendwie, dennoch funktioniert das bei mir seit Jahren wunderbar. Ich habe die Jahre zuvor immer mindestens 5 verschiedene Sorten Plätzchen zu Weihnachten gebacken. Mittlerweile habe ich meine Auswahl auf maximal 3 verschiedene Sorten eingegrenzt und wenn man weniger Auswahl hat, kommt man auch weniger in Versuchung. Ich backe dann von jeder Sorte etwa zwei Backbleche voll und verteile mehr als die Hälfte schonmal an Freunde und Familie. Für mich selbst bleibt dann meist noch ein Drittel über, das ich dann wirklich mit absolutem Genuss vernasche. Dabei nehme ich mir keine ganze Dose voll pro Tag, sondern eben nur eine handvoll, was völlig reicht – und siehe da, die Kilos sind damals trotzdem gepurzelt! :)

Vegan abnehmen Tipp #2: Auf Weihnachtsmärkten nicht zu tief in die Tasse schauen

Joa, ich war bis 2017 auch noch gut dabei, wenn es im Winter auf den Weihnachtsmärkten um „heißen Äppelwoi“ und Glühwein ging. Da floss desöfteren mal die ein oder andere Tasse, um sich innerlich aufzuwärmen gegen die eisige Kälte. Mittlerweile – seit dem 24.12.2017 – trinke ich keinen Schluck Alkohol mehr. Ich mag es einfach nicht mehr, weil ich meinen Körper mittlerweile gut clean habe und jedes Mal nach Alkoholgenuss gemerkt habe, wie schlecht es meinem Körper tut. Manch einer mag viel vertragen – ich hatte Zeiten, da hab ich einen halben Kasten Bier alleine weggezogen und habe nicht viel Wirkung gespürt – mittlerweile vertrage ich einfach überhaupt nichts mehr und sind wir mal ehrlich: Es gibt doch mittlerweile genug Alternativen zu Alkohol. Da kann man gut und gerne darauf verzichten. Jedoch möchte ich dich jetzt nicht dazu bringen, keinen Alkohol mehr zu trinken. Trinke, wenn du abnehmen möchtest, einfach nicht mehr allzu viel davon. Alkohol hemmt die Körperfettverbrennung extrem und bremst dich somit auf deinem Weg zum Wunschgewicht enorm aus. Darum gilt (nicht nur) zur Weihnachtszeit: Lieber bei einer Tasse Alkohol bleiben, statt sich damit volllaufen zu lassen.

Vegan abnehmen Tipp #3: Das Naschen auf zwei Mal pro Tag beschränken

Ja – richtig gelesen! Zwei Mal am Tag naschen! Das kann ganz einfach so funktionieren, dass Du dir einfach für die Zeiten, zu denen du glaubst, am ehesten zu Süßigkeiten greifen zu wollen, zwei handvoll Naschzeug parat hältst. Ich mache das immer folgendermaßen: Ich bereite mir extra zwei hand-große Schüsseln vor, fülle diese mit ein wenig Naschzeug – und das gönne ich mir dann meistens wenn ich komplett Ruhe habe. Etwas Süßes für die Seele ist doch immer gut! :) Meine Süßigkeiten stelle ich entweder selber her oder ich kaufe sie in Rohkost-Qualität im Online-Shop von Regenbogenkreis.

Fazit: Vegan Abnehmen in der Weihnachtszeit

Wie man sieht, ist alles immer eine Sache der richtigen Planung. Planen ist sehr wichtig, wenn man Ziele hat. Man braucht eine gewisse Struktur, die man verfolgen kann und sollte nicht einfach planlos darauf los arbeiten. Das kann ganz schnell nach hinten losgehen. Ich spreche da aus Erfahrung und kenne genug Menschen, denen es genauso ging und immer noch geht. Natürlich kann man nichts von heute auf morgen perfekt machen, aber kleine Schritte in die richtige Richtung sind besser, als gar keine Schritte oder gar Schritte nach hinten. Stolpern darf man auch und das gehört zum Ganzen auch dazu. Solange man nach dem Stolpern immer wieder aufsteht und weitermacht, ist alles gut. Aus Fehlern lernt man und Fehler sind nun mal dazu da, um Erfahrungen zu sammeln und im Nachhinein alles etwas besser zu machen. Du bist ein Mensch und keine Maschine. ♥