Veganer Muskelaufbau: Auf was ist zu achten?

Krafttraining gehört zum fit werden einfach dazu – auch für Frauen. Dabei geht es nicht darum, sich aufzupumpen, sondern darum, Definition in die Figur zu bekommen und den alten Körper zumindest soweit geschmeidig zu halten, dass wir schmerzfrei und unbeschwert auf diesem blauen Planeten herumhüpfen können. Denn wenn du so abgeschlafft bist, dass du deine edlen veganen Einkäufe nicht mehr die Treppe hochtragen kannst, ist auch niemandem geholfen… 😉 Mein Ziel ist auch nicht, auszusehen, wie ein Fitnessmodel und ich trainiere nicht Tag und Nacht aber ich möchte mich wenigstens grundlegend fit halten und arbeite konstant daran, meine Ziele zu erreichen. Deshalb gehe ich in diesem Beitrag auf 2 der wichtigen Grundlagen des veganen Muskelaufbaus ein.

 

Veganer Muskelaufbau: Woher bekomme ich mein Protein?

Der Protein – Witz wird nie alt. Die Mainstream – Meinung ist immer noch die, dass man Fleisch essen müsste, um Kraft zu bekommen und seine Muskeln zu definieren… eine Logik, die mehr als hinkt. Die stärksten Tiere der Welt ernähren sich von Pflanzen. Pferde, Gorillas, Stiere und Elefanten sind wahre Muskelberge und halten sich vornehmlich an Grünzeug. Selbst Bären, die gewaltigsten Landraubtiere unserer Zeit, nehmen enorme Massen von Gräsern, Kräutern und Wildbeeren zu sich. Bei Menschen ist die Sache noch extremer. Wir sind schlicht und ergreifend nicht auf den Verzehr von tierischem Protein ausgelegt. Unser Verdauungstrakt ist viel länger, als der von Fleischfressern und unsere Magensäure ist viel schwächer. Das führt dazu, dass die riesigen Proteinkomplexe aus tierischen Eiweißquellen in unserem Inneren zu faulen beginnen und die Grundlage für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen legen. Alles, was du für den Aufbau von Muskeln brauchst, sind Aminosäuren und gesunde Fettsäuren, die du alle in den entsprechenden Pflanzen findest. Nimm dir ein Beispiel an der Ernährung unserer nächsten Verwandten, den Menschenaffen.
Veganer Muskelaufbau


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Veganer Muskelaufbau: Sehe ich mit Krafttraining unnatürlich aus?

Zunächst mal sei gesagt, dass es ja Frauen gibt, die professionelles Bodybuilding betreiben und ich bilde mir kein Urteil darüber, was gut und was schlecht aussieht. Wenn ich aber über Krafttraining und Muskelaufbau spreche, dann meine ich Definition und grundlegende Fitness. Von ein paar Liegestützen ist schließlich noch niemand gestorben. Und auch Schwimmen ist perfekt, um die eingeschlafenen Rücken -, Bauch- und Armmuskeln aufzuwecken. Dass du aus Versehen die übelsten Muskelberge aufbaust, wird sowieso nicht passieren. Wer das will, muss nämlich gezielt darauf hin arbeiten und das erfordert mehr, als ein paar lockere Trainingseinheiten pro Woche. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du „zu“ definiert wirst… 🙂 einfach ein bißchen mehr Power und ein besseres Körpergefühl, damit ist schon viel erreicht.
Zum Schluss noch ein Beispiel für ein unkompliziertes Workout:

 


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