Was ist eigentlich Körperfett?

Die Rechnung „Iss mehr und werde dick, iss weniger und werde dünn“ geht leider meist nicht auf. So einfach funktioniert die Welt nun mal nicht. – Dein Körper funktioniert seinem Bauplan gemäß und wenn es dir ernst damit ist, Körperfett loszuwerden, musst du diesen verstehen. Würde das Ansetzen von Übergewicht einzig und allein an der Kalorienaufnahme hängen, dann würde reichen, deine Nahrungsmenge zu reduzieren oder einfach die Portionen zu halbieren. So läuft das aber leider nicht.

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Der Schlüssel zum Wunschgewicht heißt "Back to nature" (dt.: Zurück zur Natur)

Der Umstand, dass diese oben genannte Milchmädchenrechnung so verbreitet ist zeigt, wie umfassend die Industrie mit ihrer Propaganda die Bevölkerung einer regelrechten Gehirnwäsche unterzogen hat. Viele leben nach dem Maßstab: „Ich kann alles essen, was ich will, mein Körper muss damit klar kommen und ich habe keine Konsequenzen zu tragen“. Und wenn es dann anfängt mit Gesundheitsproblemen und dem Zulegen
von Körperfett, soll eine Wunderpille oder das neueste Fatburn-Supplement helfen. Frei nach dem Motto „Der Arzt/ Experte/ Guru/ Berater wird es schon richten“ wird der eigene Organismus mit unnatürlichem Mist überflutet und quasi Tag für Tag weiter geschädigt.

Natürlich kann unser Körper viel ausgleichen, aber irgendwann ist das Fass eben übergelaufen – Und dann beginnen die fetten Tage. Bist du also bereit dazu, dein Körperfett wieder abzubauen, heißt es für dich „Back to nature“ (dt.: Zurück zur Natur). Auch dann, wenn du nicht in der Lage bist deine Nahrung selbst anzubauen, kannst du extreme Verbesserungen vornehmen. Der wichtigste Schritt ist, deine pflanzlichen Lebensmittel als Ganzes in der Obst- und Gemüseabteilung einzukaufen und die Finger so gut es geht von Fertigprodukten zu lassen.

Körperfett = Die Sondermüll-Deponie unter deiner Haut

Unnatürliche Zusätze, Farbstoffe, künstliche Aromen, Haltbarmacher und Härter verwandeln den Großteil dessen, was du als Nahrung ansiehst in einen Chemie-Cocktail mit toten, nicht nutzbaren Nährstoffen, die dein Körper nicht mal als Lebensmittel erkennt. Es sollte dir klar sein dass das, was nicht erkannt wird auch nicht verstoffwechselt werden kann. Das ist wie mit deinem PC, der nicht in der Lage ist, ihm unbekannte Dateiformate zu öffnen. Und alles, was du deinem Organismus zuführst, was aber nicht verarbeitet werden kann, muss eingelagert werden – und schon sind wir auf des Pudels Kern gestoßen, wie man so schön sagt. Körperfett ist im Prinzip nichts anderes als deine persönliche Sonder- und Restmüll-Deponie für die schlimmsten Toxine und Schadstoffe, mit denen die Funktionskreisläufe deines Organismus überfordert sind. Setzt du also zunehmend Übergewicht an, kannst du davon ausgehen, dass:

1. Deine Verdauungsleistung abnimmt
2. Deine Leber überfordert ist
3. Dein endokrines System samt Schilddrüse ein Leistungsdefizit aufweist





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So bekommst du unerwünschtes Körperfett los

Um das unerwünschte Körperfett nun wieder loszuwerden, musst du als erstes die Aufnahme neuer Giftstoffe und unnatürlicher Nahrungsbestandteile stoppen oder zumindest auf ein Minimum reduzieren. Dabei reden wir in erster Linie über dein Essen und über deine Getränke. Aber auch über das, was du einatmest (Rauchen, gebratenes Fett, Ausdünstungen chemische Putzmittel und Farben) und was du über die Haut aufnimmst (Pflegeprodukte, Cremes, usw.). Danach geht es daran, die Regulationssysteme deines Körpers dabei zu unterstützen, den Abtransport der Ablagerungen zu organisieren. Dafür ist eine Rehydrierung deiner Zellen und eine Verschiebung des (allgemeinen) Milieus deines Organismus ins Alkalische (Basische) nötig. Dies kannst du realisieren, indem du dich an frisches Obst und Gemüse, rohe Kräuter, Zitrusfrüchte, kohlensäurefreies Wasser, Frischluft und Bewegung hältst. Meide große Kohlenhydratkomplexe, wie sie in Mehlen und allen Arten von Backwaren vorkommen so gut es geht.

Der Fakt, dass Körperfett die Müllkippe deines Körpers ist, macht dieses auch zum Nährboden für die verschiedensten Pilze, Parasiten, Bakterien und weitere Mikroorganismen. Auch wenn diese Erkenntnis unangenehm ist, kannst du dich nicht vor ihr verschließen. Immer dann, wenn mehr Abraum anfällt, als der Körper selbst bewältigen kann, bringt die Natur die Müllabfuhr ins Spiel. Nehmen diese Müllmänner aufgrund der schieren Menge an „Abfall“ überhand, kann es zu unschönen Nebenerscheinungen wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Krankheitsanfälligkeit, Schwächung (oder konstante Überforderung) des Immunsystems und zu diversen Allergien oder Unverträglichkeiten kommen. Du siehst also, dass du nicht länger warten solltest, die Sache umzudrehen und deinen Organismus wieder zurück zu erobern. Was denkst du, woher die Müdigkeit, die depressiven Verstimmungen und die „Watte im Kopf “ kommt? All diese mikroskopisch kleinen Lebensformen betreiben Stoffwechsel, genauso wie du. Wenn sie deinen Müll auffressen, entleeren sie sich danach natürlich auch in dir. Damit bist du ständig an der Grenze des Zusammenbruchs und läufst auf zunehmend weniger Prozent deiner eigentlichen Kraft. Wenn du bis hierher aufgepasst hast, dann weißt du, dass die Grundlage des effektiven Fettabbaus die Beseitigung von Übersäuerung und die Rehydrierung deines Körpers ist. Grüne Säfte und grüne Smoothies sind dabei nicht zu vernachlässigen. Auch andere Gemüsesäfte liefern deinem Körper wertvollen Treibstoff und helfen dir, überschüssiges Körperfett abzubauen.

Mein Tipp zum Loswerden von schädlichem Körperfett

Über die Wichtigkeit von Rehydrierung und Alkalisierung habe ich dich in den letzten Tagen schon informiert. Ohne diese beiden grundlegenden Aufgabengebiete zu bedienen, ist der Abbau von schädlichem Körperfett kaum zu bewältigen. Aus diesem Grund solltest du bei deinen Getränken vor allem auf einen hohen Mineralgehalt achten.

Um mich gleichzeitig um Rehydrierung und Alkalisierung zu kümmern, bediene ich mich zwei Rezepten für strukturiertes Wasser – so habe ich mein mit bestimmten Pflanzen versetztes Wasser genannt:

Detox-Turbo #1

– 1 Banane
– 1 Apfel
– 1 Teelöffel Chlorella (Algen)
– 1/2 Teelöffel Bentonit
– 1,2l Wasser

» alles gründlich mixen und danach in einer Glasflasche aufbewahren. Möglichst bald nach der Zubereitung in kleinen Schlücken trinken. Das Getränk sieht zwar Dank der Algen ziemlich grün aus, schmeckt aber eher wie ein Bananen-Shake.

Detox-Turbo #2

– 1 Grapefruit
– 1 Zitrone
– 1 Prise Cayennepfeffer
– 1,2l Wasser

» Grapefruit und Zitrone auspressen. Dann mit dem Wasser und dem Cayennepfeffer vermischen. Auch dieses Getränk am Besten in einer Glasflasche aufbewahren. Achtung: Sehr wirkungsvoll, deshalb langsam trinken.

Anmerkungen:

  • Denke dabei immer daran, Wasser ohne Kohlensäure zu verwenden
  • Achte vor allem morgens nach dem Aufstehen auf deine Flüssigkeitszufuhr
  • Nutze Algen, um die nötigen Mineralien in deine Getränke zu bekommen
  • Cayennepfeffer passt gut zu Zitrusfrüchten und hilft mit der elektrischen Leitfähigkeit im Körper
  • Wenn du mit scharfen Gewürzen wie Pfeffer oder Chili arbeitest, bleib bei sehr kleinen Mengen und übertreib es nicht
  • Du kannst deine Getränke in geschlossenen Glasflaschen im Kühlschrank aufbewahren
  • and last but not least: Es mag alles etwas ungewöhnlich klingen – aber es hilft ungemein! ♥
Morgen bekommst du endlich wieder neue Abnehm-Rezepte von mir!
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Katharina ♥
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