Wie Fett Dir beim vegan abnehmen helfen kann

„Wer Fette in seine Ernährung integriert, wird fett!“ – So die allgemeine Volksmeinung. Wie so oft, verfehlt diese scheinbar einfache Formel die Wahrheit knapp, aber entscheidend. Natürlich hast du keine Chance auf einen erfolgreichen Abbau von Körperfett, wenn du künstliche Fette zu dir nimmst, aber das will beim vegan abnehmen auch niemand. Ich erkläre dir jetzt, welche Fettsäuren es gibt, welche gut oder schlecht für deinen Körper und deine Gesundheit sind und wie Dir Fett beim Abnehmen helfen kann.

Vegan Abnehmen: Fett macht nicht fett!

Fett wird schon seit Jahrzehnten verteufelt – und wie ich finde, völlig zu Unrecht. Ich kenne selbst einige Bekannte in meinem Umfeld, die abnehmen wollen und deshalb nicht nur Low Carb (= kohlenhydratarm) auf ihrem Speiseplan stehen haben, sondern auch Low Fat (= fettarm). Sie sind tatsächlich der Meinung, dass „Fett fett macht!“ – Traurig, aber wahr. Es wundert mich aber um ehrlich zu sein nicht, dass viele Menschen so unwissend sind. Schließlich hat das nicht nur die Industrie erkannt, die schon seit Jahren fettreduzierte oder kalorienarme Nahrungsmittel und Wunderpulver zum Abnehmen auf den Markt bringt, sondern auch diverse selbsternannte Abnehm – Gurus, die auf ihre eigenen Diäten schwören und diese dann in Form von teueren Abnehmprogrammen verkaufen.

Ich habe mich selbst jahrelang im Kreis gedreht und mich von der ein in die nächste Diät gestürzt – weil ich ganz einfach nicht verstanden habe, dass man nicht erfolgreich abnehmen kann wenn man immer wieder nur versucht, die Symptome zu unterdrücken, statt an der Ursache zu arbeiten. Abnehmen hat nichts mit Verzicht oder Verboten zu tun – Abnehmen passiert von selbst, wenn man anfängt, sich mit Ernährung auseinander zu setzen. Und by the way: Es gab nie so viele übergewichtige Menschen wie heute. Und weißt du auch warum? Weil es früher noch nicht so viele verschiedene Diät – Konzepte und Diät – Nahrungsmittel gab, in denen jeder etwas anderes behauptet hat.

Vegan Abnehmen: Warum Du Fett in deinen Ernährungsplan einbauen solltest

Fett ist nicht gleich Fett! Dein Gehirn und dein Herz braucht Fettsäuren, ebenso wie deine Gelenke und Muskeln. Du solltest also so schnell wie möglich lernen, gesunde von ungesunden Fetten zu unterscheiden. Nimmst du zu viel an falschen Fetten über deine Ernährung auf, dann erhöht sich nicht nur das Risiko übergewichtig zu werden, sondern auch für Herz – Kreislauf – und psychische Erkrankungen.

Die meiner Meinung nach 10 besten Quellen für gesunde Fette sind:

  • Avocados
  • Oliven
  • Walnüsse
  • Mandeln
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Hanfsamen
  • Kokosnüsse
  • Olivenöl (kaltgepresst/nativ)
  • Chia Samen

Vergiss nicht, dass es mittlerweile sogar Nussöle und Hanföl gibt. Trotzdem ist es immer besser, das Fett in seiner ursprünglichen Form aufzunehmen, anstatt die Fette isoliert als Öl oder Pflanzenbutter einzunehmen.


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Vegan Abnehmen: Welche Fettsäuren gibt es?

Es gibt gesättigte (nicht essenziell), ungesättigte (essenziell) und entartete Fettsäuren (Transfette). Letzteres ist das eher ungesunde Fett, welches in Fertigprodukten wie beispielsweise Fast Food, frittiertem und Backwaren vorkommt. Da die Industrie Transfette als „Pflanzenfett“ deklarieren darf, merkt man oft gar nicht, dass es eigentlich gesundheitsschädlich ist. Meide daher sämtliche Fertignahrung und ernähre dich möglichst naturbelassen.

Die gesättigten und ungesättigten Fette hingegen sind lebensnotwendig. Fett ist nicht nur für die Nährstoffversorgung extrem wichtig, sondern auch für einen ausbalancierten Hormonhaushalt und die störungsfreie Funktion verschiedener Organe. Außerdem bring es eine gewisse Beruhigung und Ausgewogenheit in deine Ernährung. Viele Veganer sind leider weder schlank, noch gesund: Falten, graue Haare, Depressionen, anorexisch oder übergewichtig – so kann man die vegane Ernährungsweise natürlich nicht promoten. Einer der Hauptgründe ist, dass ordentliche Quellen für die nötigen Fettsäuren fehlen.

Daneben schafft es die Mehrzahl derer, die sich für eine pflanzliche Ernährung entscheiden nicht, diese auch langfristig durchzuhalten. Das trifft sowohl auf manche Veganer, als auch auf manche Rohköstler zu. Nährstoffmängel und ein Fettsäuren – Defizit sind dafür die Hauptursachen. Denk dran, dass selbst Menschenaffen ab und an Nüsse, Samen und Kerne in ihren Ernährungsplan mit aufnehmen. Dieses instinktiv richtige Verhalten hat einen großen Anteil an ihrer Stärke und ihrer Vitalität.

Vegan Abnehmen: Wie Dir Fett beim abnehmen helfen kann

  1. Beginne heute schon, die ungesunden Fette aus deinem Ernährungsplan zu streichen und versuche, auf Fertigprodukte, vor allem auch auf Backwaren und Fast Food zu verzichten.
  2. Baue anstelle der ungesunden Fette die gesunden Fettsäuren ein. Nutze hierfür einige der oben aufgeführten Lebensmittel. Falls Du gleich komplette Rezepte haben möchtest, die die perfekte Kombination aus Makro – und Mikronährstoffen zum Abnehmen und Wohlfühlen haben, dann lade dir jetzt meinen 14-Tage Abnehmplan herunter. Dort findest du über 60 Abnehm-Rezepte, die dich bei deiner Ernährungsumstellung optimal unterstützen.
  3. Versuche wenn möglich die Fettsäuren in ihrer ursprünglichen Form zu dir zu nehmen, beispielsweise mit einer handvoll Nüsse oder einer Avocado pro Tag

Achtest Du ab jetzt an etwas darauf, dass du die richtigen Fettsäuren zum Abnehmen in deinen Ernährungsplan mit einbeziehst, dann wirst du bereits in kürzester Zeit schon erste Erfolge sehen und spüren können. Du wirst nicht nur Körperfett einfacher abbauen, sondern auch von einer besseren Gesundheit profitieren können.


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